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Allergien beim Baby

von | Mrz 28, 2019

Allergien sind heute keine Seltenheit mehr. Schon Babys k√∂nnen darunter leiden. Nun hei√üt es f√ľr dich, die Ursache zu finden. Lies jetzt, wie du die Symptome einer Allergie richtig deutest und welche Ma√ünahmen du dagegen ergreifen kannst.

 

Was ist eine Allergie? РÜberblick und Erklärung

Eine Allergie ist eine Immunreaktion des menschlichen Körpers. Das bedeutet, dass der Organismus auf körperfremde Substanzen reagiert. Diese könen eingeatmet, gegessen oder getrunken worden sein und eine Abwehrreaktion verursachen. Im Rahmen einer allergischen Reaktion werden im Grunde harmlose Stoffe bekämpft. Sobald der Körper deines Babys in Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen, sogenannte Allergene, kommt bildet er Antikörper gegen diese Stoffe. Das können Pollen, Gräser, Staub oder bestimmten Nahrungsmitteln sein. Als Reaktion kann es zu den unterschiedlichsten Allergiesymptomen kommen:

  • Juckende
  • tr√§nende Augen
  • blockierte Atemwege
  • Hautausschlag oder
  • geschwollene Schleimh√§ute

sind nur einige dieser auftretenden Symptome. Waren Allergien am Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine Seltenheit, so sind sie heute zu einer echten Volkskrankheit geworden. Inzwischen erkranken auch immer mehr Babys und Kleinkinder an den unterschiedlichsten Allergien. Ungefähr jedes dritte Baby kommt heutzutage sogar mit einem erhöhten Allergierisiko zur Welt. Wenn du an deinem Baby Allergiesymptome beobachtest, solltest du am besten gleich einen Kinderarzt aufsuchen. Unbehandelte Allergien können in späteren Lebensjahren Folgeerkrankungen wie beispielsweise ein allergisches Asthma nach sich ziehen.  

Woher kommen Allergien?

Ein bedeutender Risikofaktor f√ľr eine Allergie ist die genetische Veranlagung, das bedeutet, dass sie vererbt werden k√∂nnen. Wenn beispielsweise beide Elternteile unter einer Allergie leiden, haben Kinder ein 30-prozentiges Erkrankungsrisiko. Doch nicht jedes Baby, das genetisch vorbelastet ist, muss auch tats√§chlich zu einem Allergiker werden. Bei der Entstehung allergischer Erkrankungen spielen n√§mlich auch die Umwelt und der pers√∂nliche Lebensstil eine grundlegend wichtige Rolle. Es kann durchaus sein, dass der kleine K√∂rper deines Babys √ľberempfindlich reagiert, wenn er in Kontakt mit bestimmten, eigentlich harmlosen Umweltstoffen kommt. Im Vergleich zu erwachsenen Menschen haben Babys noch kein vollst√§ndig ausgereiftes Immunsystem. Daher reichen bereits kleinste Mengen allergieausl√∂sender Stoffe aus, um bei S√§uglingen starke Abwehrreaktionen zu verursachen. ¬†

Allergien und Unvertr√§glichkeiten ‚Äď wo ist eigentlich der Unterschied?

Eine Allergie ist eine Abwehrreaktion des menschlichen Immunsystems auf einen normalerweise unbedenklichen Stoff, der als Allergen bezeichnet wird. Kommt der S√§ugling in Kontakt mit diesen Allergen, schaltet sein kleiner K√∂rper unmittelbar in einen ‚ÄěAbwehrmodus‚Äú. Lebensmittel, Tierhaare, Hausstaubmilben oder auch Pollen k√∂nnen derartige Allergene sein. Eine Unvertr√§glichkeit hat im Vergleich zu einer Allergie nichts mit dem Immunsystem zu tun. Vielmehr ist es hier so, dass der K√∂rper des S√§uglings einen bestimmten Inhaltsstoff nicht verdauen kann. In den meisten F√§llen funktioniert ein Enzym im Darm des Kindes nicht ordnungsgem√§√ü: So kann es beispielsweise sein, dass Milchzucker nicht richtig im K√∂rper abgebaut werden kann. Die Folge sind k√∂rperliche Beschwerden wie Bl√§hungen oder Bauchschmerzen. Eine Unvertr√§glichkeit wird auch als Intoleranz bezeichnet und ist in den meisten F√§llen nicht sofort erkennbar. H√§ufig kommt es erst Stunden oder gar Tage sp√§ter zu Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Bl√§hungen. ¬†

 

Symptome f√ľr eine Allergie beim Baby

Wie bereits gesagt, reagiert das Immunsystem des Kindes auf einen potenziell allergieauslösenden Stoff mit einer Überreaktion. Hierbei können sich folgende Beschwerden bemerkbar machen:

  • Schwellung von Lippen und Augen
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Juckreiz und Hautausschlag (Ekzeme)
  • Rote und tr√§nende Augen
  • Niesen und eine laufende Nase
  • keuchen oder r√∂cheln

Es ist oftmals gar nicht so einfach, bei einem Baby eine allergische Reaktion zu erkennen und als solche zu verstehen. Oft r√∂cheln Babys beispielsweise, weil sie erk√§ltet sind und nicht, weil eine Allergie vorliegt. Wenn die Erk√§ltungssymptome jedoch abgeklungen sind, das R√∂cheln aber immer noch nicht verschwunden ist, sollte ein Kinderarzt eine m√∂gliche Allergieerkrankung pr√ľfen. Wie intensiv die Abwehrreaktionen auf m√∂gliche Allergene ausfallen, ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Die h√§ufigsten Symptome √§u√üern sich jedoch an den Augen, auf der Haut, am Magen-Darm-Trankt sowie an der Lunge und den Atemwegen.

 

Symptome auf einen Blick:

 

Allergiesymptome auf der Haut:

  • Ekzeme
  • Hautausschlag
  • Juckreiz und schmerzhafte R√∂tungen
  • Neurodermitis

Allergiesymptome im Magen-Darm-Trakt:

  • Bl√§hungen
  • Koliken
  • Durchfall und Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Gewichtsverlust und Gewichtsstagnation (zum Beispiel bedingt durch Nahrungsverweigerung oder Erbrechen)
  • Spucken und Schluckbeschwerden

Allergiesymptome ‚Äď Atemwege:

  • Chronischer Hustenreiz
  • Heiserkeit
  • Asthma
  • Laufende Nase

Sonstige Allergiesymptome:

  • M√ľdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Untr√∂stliches Weinen
  • √Ąngstlichkeit
  • Unruhezust√§nde

 

 

Ursachen f√ľr Allergien beim Baby

Nicht selten bleiben Allergien im S√§uglings- oder Kleinkindalter unerkannt. Eine fr√ľhzeitige Diagnose und eine korrekte Behandlung k√∂nnen sich jedoch √§u√üerst f√∂rderlich auf den weiteren Erkrankungsverlauf auswirken. Beobachtest du bei deinem Kind bestimmte Allergiesymptome, solltest du das rechtzeitig vom Kinderarzt abkl√§ren lassen. Das ist besonders bei Babys sehr wichtig.¬† Werden allergische Erkrankungen nicht rechtzeitig erkannt und therapiert, sind die Kinder in ihrer pers√∂nlichen Lebensqualit√§t sowie in ihrer Entwicklung massiv eingeschr√§nkt.

Folgende Stoffe können Allergien bei deinem Baby auslösen:

  • Inhaltsstoffe wie Parf√ľm in Kosmetika
  • Pflanzenschutzstoffe
  • Hausstaub-Milben
  • Schimmelpilzsporen
  • Waschmittel, Weichsp√ľler oder sonstige Reinigungsmittel
  • Insektengift, beispielsweise von Wespen oder Bienen
  • Tierhaare
  • Gr√§ser und Bl√ľtenpollen von B√§umen und Str√§uchern
  • Inhaltsstoffe in Lebensmitteln

Wie können Allergien noch entstehen?

Genetische Belastung

Ein Allergieausl√∂ser ist die genetische Vorbelastung. Wenn ein Elternteil oder sogar beide Elternteile unter Allergien leiden, steigt das Erkrankungsrisiko f√ľr das Baby auf mehr als das Doppelte an. Kl√§re daher mit deinem Partnr ab, ob ihr beide irgendwelche Allergien habt. Dann seid ihr besser vorbereitet. Doch eine genetische Vorbelastung ist kein Grund zur Sorge. Es gibt viele Pr√§ventionsma√ünahmen, die bereits in der Schwangerschaft ergriffen werden k√∂nnen, damit dein Kind gar nicht erst zu einem Allergiker wird.

Der Kinderarzt kann zudem eine sogenannte Familienanamnese machen: Hier werden wichtige Informationen √ľber famili√§re Erkrankungen gesammelt, um eine Vorhersage √ľber eine m√∂gliche Allergieentwicklung treffen zu k√∂nnen.

Löst die Geburt Allergien aus?

Ein weiterer Allergieausl√∂ser ist das Geburtsverfahren. Wenn Babys auf nat√ľrliche Weise zur Welt kommen, nehmen sie im Geburtskanal zahlreiche Darmkeime der Mutter auf. Diese Keime sind f√ľr das kindliche Immunsystem von sehr gro√üer Bedeutung. Das liegt daran, dass die Immunabwehr deins Babys sich am Anfang haupts√§chlich √ľber die Mikroben Vielfalt im Darm entwickelt. Erst danach werden √§u√üere Faktoren wichtiger.

Kommt dein Baby per Kaiserschnitt zur Welt, nimmt es bei der Geburt wichtige Hautbakterien auf, die Darmbakterien fehlen jedoch. Sein Immunsystem wird dadurch nicht mit dem „Startpaket“ versorgt und eine Entwicklung von Allergien beg√ľnstigt.

Zuf√ľttern – Welchen Einfluss hat die Nahrungsumstellung?

Jedes Baby wird irgendwann auf feste Nahrung umgestellt. Geschieht das Zuf√ľttern mit Beikost zu fr√ľh, kann dies das Allergierisiko deutlich erh√∂hen.

Eier und Milch sind die h√§ufigsten Allergene f√ľr Baby und Kleinkinder. Doch auch Fisch, Soja, N√ľsse und Weizen k√∂nnen Allergieausl√∂ser sein. Aus diesem Grund ist vor allem in den ersten Lebensmonaten die Muttermilch die beste Ern√§hrungsgrundlage f√ľr das Baby.

Wenn bei deinem Baby ein erh√∂htes Allergierisiko diagnostiziert wurde und du es nicht voll stillen kannst, solltest du auf eine spezielle HA-Anfangsnahrung zur√ľckgreifen: Diese hypoallergene Anfangsnahrung kann Allergieerkrankungen wirksam vorbeugen. Beikost sollte fr√ľhestens ab dem vierten Monat eingef√ľhrt werden. Zudem sollten neue Lebensmittel nur schrittweise ausprobiert werden, um Allergien direkt mit dem Nahrungsmittel in Verbindung bringen zu k√∂nnen. Am besten probierst du jede Woche nur ein neues Nahrungsmittel aus.

 

Allergieauslösende Giftstoffe

Rauchen kann Allergien auslösen

Zigarettenrauch ist √§u√üerst sch√§dlich f√ľr die Atemwege und die Lunge und f√∂rdert ma√ügeblich die Entstehung von Allergien. Insbesondere Asthma-Erkrankungen k√∂nnen entstehen. Eltern sollten daher sowohl w√§hrend der Schwangerschaftsperiode, als auch nach der Geburt auf den Zigarettenkonsum verzichten.

Kannst du das Rauchen nach der Geburt gar nicht lassen, so rauche bitte nicht in Gegenwart deines Babys. Halte die WOhnung rauchfrei und wasche dir danach die H√§nde. Nikotin wird auch √ľber die Haut abgegeben, daher ist der komplete Verzicht f√ľr dein Baby am ges√ľndesten.

Schimmel in der Wohnung

Ein wichtiger Allergieauslöser sind auch Schimmelpilze. Durch das Einatmen kommen sie in Kontakt mit der Schleimhaut und können Symptome wie Husten, Niesanfälle oder Schnupfen hervorrufen.

Schimmelpilze sind fast √ľberall vorhanden. Sie gedeihen jedoch besonders in warmen und feuchten Umgebungen: Auf Lebensmitteln, Polstern, Tapeten oder Vorh√§ngen k√∂nnen sie sich ebenso einnisten wie im Keller oder im Garten. Am besten sorgst du f√ľr ein gutes und trockenes Raumklima und l√ľftest regelm√§√üig. Je h√∂her die Belastung mit Schimmelsporen, desto gr√∂√üer ist das Risiko, dass dein Baby Asthma bekommt oder andere schwere Lungensch√§den davon tr√§gt.

Hausstaubmilben

Hausstaub-Milben sind kein Anzeichen einer unhygienischen Umgebung. Sie geh√∂ren zum allt√§glichen Leben einfach mit dazu und sind f√ľr Menschen mit einem gesund funktionierenden Immunsystem v√∂llig unbedenklich. Dennoch z√§hlen sie zu den am h√§ufigsten vorkommenden Allergenen und k√∂nnen Neurodermitis oder Asthma-Erkrankungen hervorrufen.

Tierhaarallergie beim Baby

Haustiere sind ein wichtiger Allergieauslöser. Neben der Pollen- und Gräserallergie leiden die meisten Babys und Kinder unter einer Tierhaarallergie.

In diesem Zusammenhang solltest du aber wissen, dass nicht die Haare des Tieres die Allergiereaktion auslösen. Es sind die Fremdstoffe, die sich im tierischen Schweiß oder Speichel vorkommen. Wenn bei deinem Kind kein erhöhtes Allergierisiko festgestellt wurde, sind Haustiere völlig unproblematisch. Sie können sogar das Immunsystem des Kindes stärken

 

Allergische Reaktionen durch Kreuzallergien

Babys k√∂nnen h√§ufig nicht nur auf ein einziges Allergen eine entsprechende Abwehrreaktion √§u√üern, sondern auch auf ‚Äěnahe Verwandte‚Äú. Hierbei handelt es sich um Stoffe und Substanzen, die sich chemisch oder biologisch sehr √§hneln. Ist jemand beispielsweise auf Gr√§ser und Pollen allergisch, k√∂nnen auch nach dem Verzehr von Hasel- oder Erdn√ľssen gewisse Allergiesymptome in Erscheinung treten. Das liegt daran, dass es sich hier um ein und denselben Allergieausl√∂ser handelt.

Eine √úberreaktion des Immunsystems kann also darauf zur√ľckgef√ľhrt werden, dass bereits gegen andere Allergene eine √úberempfindlichkeit vorhanden ist.

Allergien beim Baby vorbeugen

Immer mehr Säuglinge und Kleinkinder leiden an diversen Allergie-Erkrankungen wie beispielsweise Neurodermitis. Es gibt jedoch wirksame und einfach Vorbeugemaßnahmen, um das Entstehungsrisiko von Allergien beim Baby deutlich zu mindern.

 

Schutz- und Präventionsmaßnahmen

Fr√ľher vertraten Experten die Meinung, dass Allergene ein Feind sind, der nach M√∂glichkeit gemieden werden muss. Diese Meinung hat sich ge√§ndert. Heute sind sich die Experten einig, dass Allergene dem K√∂rper unbedingt zugef√ľhrt werden sollten. Dies verst√§rkt die Abwehrkr√§fte. Allerdings ist der richtige Zeitpunkt und die Dosierung wichtig.

Folgende Vorbeugemaßnahmen sind im Zusammenhang mit der Allergieprävention von großer Bedeutung:

Die richtige Ernährung

Ern√§hrungsexperten raten heutzutage nicht zum Verzicht auf bestimmte Lebensmittel w√§hrend der Schwangerschaft und der Stillperiode. Vor allem der Verzehr von Fisch kann einen sch√ľtzenden Effekt haben. Das bedeutet, dass du grunds√§tzlich alles essen kannst, was dir schmeckt und keine Lebensmittel bewusst vermeiden musst, die allgemein als ‚Äěallergen‚Äú gelten. Das ist nat√ľrlich nur dann der Fall, wenn du selbst unter keiner Allergie leidest. Was der Mutter guttut, wirkt sich in der Regel auch sehr positiv auf da Baby aus. Achte lediglich auf k√ľnstliche Geschmacksverst√§rker und Konservierungsstoffe sowie zugesetzten Zucker. Auch rohen Fisch solltest du vermeiden!

Omega-3-Fetts√§uren hingegen haben eine entz√ľndungshemmende Auswirkung und k√∂nnen das Allergierisiko effektiv senken.

Auch die Zeit nach der Geburt deines Babys ist von sehr gro√üer Bedeutung: Muttermilch ist das Beste f√ľr dein Kind und der wirksamste Schutz vor Allergieerkrankungen. Muttermilch hat die wichtigsten Komponenten f√ľr einen umfassenden Immunschutz in der richtigen Konzentration. Somit st√§rkt Stillen das kindliche Immunsystem. Dank der einzigartigen Zusammensetzung der Muttermilch bietet sie deinem Baby den besten Schutz vor Infektionen und Allergien. Du solltest mindestens sechs Monate stillen: Das gilt unter Experten als beste Allergiepr√§ventionsma√ünahme.

 

Alternative zur Muttermilch

Wer nicht stillen kann, sollte zu spezieller ‚Äěhypoallergener Nahrung‚Äú (HA-Spezialnahrung) greifen.

Beikost sollte fr√ľhestens ab dem vierten Lebensmonat eingef√ľhrt werden. Gew√∂hne dein Baby schrittweise an neue Nahrungsmittel und Zutaten. Nur so kannst du wirklich erkennen, ob dein Kind diese Lebensmittel auch gut vertr√§gt.

 

Allergien vorbeugen mit dem richtigen Waschmittel

Vermeide beim Waschen von Kleindung und Bettw√§schen Mittel, die ein hohes Reizpotential haben. Lasse Weichsp√ľler mit k√ľnstlichen Aromen, Duft- und Farbstoffen lieber beiseite. Die Haut von Babys ist noch sehr d√ľnn und kann bestimmten Schadstoffen nichts entgegensetzen. Babyhaut reagiert somit viel sensibler als die Haut von erwachsenen Menschen. W√§sche, die dein Baby direkt auf der Haut tr√§gt, sollte einen m√∂glichst hohen Baumwollanteil besitzen, um mechanische Hautreizungen zu vermeiden.

 

Haustiere können Allergien auslösen

Wenn dein Kind ein erh√∂htes Allergierisiko hat, solltest du vorsorglich auf ein Haustier verzichten. So kannst du vorbeugen, dass Tierhaarallergien oder sonstige Erkrankungen auftauchen. Liegt kein diagnostiziertes Allergiepotenzial vor, spricht grunds√§tzlich nichts gegen ein Haustier. Nat√ľ√ľrlich verlangt niemand, dass du ein Haustier weggibst. Wichtig ist jedoch, dass Babybett und Kinderzimmer vor den Tieren gesch√ľtzt werden. Auch solltest du in der Stillzeit kein neues Tier anschaffen.

 

In der Wohnung: Rauchverbot!

Das Beste, das Eltern ihren Kindern tun können, ist sie vor Zigarettenrauch zu bewahren. Nikotin und Tabak gehören zu den Haupt-Allergieauslösern. Beim Rauchen werden bestimmte Giftstoffe freigesetzt, die das Immunsystem und die Lungenfunktion deutlich schwächen. Atemerkrankungen und Allergien wie beispielsweise Asthma können so sehr leicht entstehen. Sowohl während der Schwangerschaft und Stillzeit, als auch nach der Geburt sollte auf aktives und passives Rauchen verzichtet werden.

L√ľfte auch regelm√§√üig, um ein gutes und angenehmes Raumklima zu schaffen.

 

Körperpflege gegen Allergien

Babys schwitzen nicht so wie erwachsene Menschen. Daher muss hier eine andere Körperpflege zum Einsatz kommen. Das Motto lautet: So viel wie nötig, jedoch so wenig wie nur möglich!

Sehr wichtig ist, Pflegeprodukte zu w√§hlen, die den pH-Wert der Haut erhalten und den Eigenschutz nicht schw√§chen. Cremes sollten komplett frei von k√ľnstlichen Duft- und Konservierungsstoffen sein. Dein Baby braucht kein breitgef√§chertes Pflegeproduktsortiment. Mit Bedacht ausgew√§hlte Kosmetikartikel helfen wirksam dabei, das Allergierisiko zu senken.

 

Weitere Tipps f√ľr die Gesundheit deines Babys

Wische B√∂den und M√∂bel in regelm√§√üigen Zeitabst√§nden feucht ab und befreie deine Wohnumgebung regelm√§√üig von Hausstaub. Auch die flauschigen Stofftierfreunde deines Babys brauchen ausreichende Pflege, da sie ein wahrer Magnet f√ľr Staubmilben sind. Wasche die Kuscheltiere daher regelm√§√üig und lege sie am besten auch in den Trockner. Beachte hierbei aber den Tipp mit dem Waschmittel!

Alternativ kannst du das Stofftier auch in die Tiefk√ľhltruhe legen und am n√§chsten Morgen gut ausklopfen: Die Staubmilben fallen so einfach heraus.

 

Die Schutzimpfungen beachten

Die von Experten empfohlenen Schutzimpfungen gegen Tetanus, Masern, Diphterie und Keuchhusten senken das Allergierisiko signifikant. Besonders Risikokinder sollten nach den ärztlichen Vorgaben geimpft werden.

 

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Allergien beim Baby
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Allergien k√∂nnen schon fr√ľh im Leben auftreten. Lies, wie du dein Baby davor sch√ľtzten kannst und wie du die Symptome erkennst.
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BabySOS
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