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Zeckenzeit – Schütze dein Kind vor Zecken, FSME und Borreliose!

von | Jun 19, 2020

Mutter hält Baby mit Superman-Strampler im Wald hoch,

Einmal quer durch den ganzen Garten jagen, mit bloßen Füßen am Bach entlang hüpfen oder mit den Eltern im Zelt träumen, das wünschen sich Kinder im Sommer. Für Eltern ist es ein Genuss, in den ersten warmen Frühlingstagen mit dem Baby lange durch den Wald zu spazieren oder auf einer Decke im Park zu spielen. Doch zwischen feuchtem Gras, dichten Büschen und Bäumen leben diverse Insekten. Einige wie der Marienkäfer werden gern beobachtet, andere wie die Zecken sind eine Gefahr.

Was Zecken sind, wo sie vorkommen, warum du deine Kinder und dich vor ihnen schützen solltest, wie du das am besten machst und was zu tun ist, wenn ein Zeckenbiss beim Kind auftritt, kannst du hier nachlesen.

Was sind Zecken?

Zecken gehören zu den Spinnentieren. Es gibt insgesamt etwa 900 Arten. Die kleinen Parasiten tauchen auf der ganzen Welt auf, in Deutschland sind 20 Zeckenarten bekannt. Die Insekten leben vom Blut anderer Tiere, ihre Verbreitung richtet sich nach klimatischen Bedingungen und geeigneten Wirtstieren. Gebiete mit viel Wärme und Feuchtigkeit werden von den Parasiten bevorzugt. Der Klimawandel begünstigt die Entwicklung von Zecken und führt dazu, dass sie immer früher im Jahr aktiv werden.

Doch die Tiere sind auch extrem widerstandsfähig: Sie überstehen extrem hohe Temperaturen, leben selbst nach dem kompletten Einfrieren weiter und können lange ohne Nahrung auskommen.

Zecken sind meist etwa fingernagelgroß und bräunlich bis Schwarz gefärbt. Beißt sich eine Zecke fest, füllt sich ihr Körper mit Blut und wirkt grau-blau. In Deutschland treten am häufigsten auf:

  • der Gemeine Holzbock (lat. Ixodes Ricinus) und
  • die Auwaldzecke, lateinisch Dermacentor reticulatus.

Durch die wärmer werdenden Temperaturen und den dadurch milderen Winter finden auch tropische Arten in Deutschland Möglichkeiten zu überleben. So zum Beispiel die Hyalomma, auch Riesenzecke genannt.

 

Warum sind Zecken gefährlich?

Zecken können durch einen Stich Krankheiten übertragen. Sie lauern im Gras oder im Blattwerk eines Busches und lassen sich auf ihren Wirt fallen. Manche begeben sich auch gezielt auf Wirtssuche. Bevorzugte Einstichstellen am Körper sind feuchten, warmen Körpergebiete. Dazu zählen

  • die Achseln
  • die Armbeugen
  • der Bauch und Bauchnabel
  • die Leistenbeuge und
  • die Kniekehlen.

Auch der Haaransatz und der Bereich hinter den Ohren sind beliebte Einstichstellen. Auch wenn Zecken diese Stellen bevorzugen, können sie am ganzen Körper zu finden sein. Es ist daher wichtig, dass du dein Kind nach einem Besuch in Wald, Wiese oder Garten komplett nach Zecken absuchst.

Zecken verspritzen vor dem Einstich ein Narkotikum, das wie eine Betäubung wirkt. Daher bleibt der Zeckenbiss oft unbemerkt. Während des Saugvorgangs, der von ein paar Minuten bis zu mehrere Tage andauern kann, können Viren von der Zecke auf den Menschen übergehen. Kind und Eltern können sich auf diese Weise mit Babesiose, Borreliose, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und anderen Krankheiten infizieren.

Bild: Das Logo von BabySOS!

Zeckenstich oder Zeckenbiss?

Übrigens: Zecken stechen nicht, sie beißen. Oft spricht man aber von einem Zeckenstich. Wir verwenden hier beide Begriffe, da sie als Synonyme verwendet werden, auch wenn der „Zeckenstich“ eigentlich nicht korrekt ist.

Zeckenbiss bei Kindern – was tun?

Wurde dein Kind von einer Zecke gebissen, solltest du als Mutter zunächst Ruhe bewahren.

Befindet sich der Parasit noch am Körper, muss er so schnell wie möglich sicher entfernt werden. Achtung: Du darfst eine Zecke niemals einfach abreißen. Wird sie gequetscht oder verbleibt der Vorderteil der Zecke im Körper, wächst die Gefahr einer Übertragung von Krankheitserregern oder es kann zu Entzündungen kommen. Meist eitern die abgerissenen Teile einfach aus. Ein Arzt sollte zum Abgleich hinzugezogen werden.

Bild: Das Logo von BabySOS!

Borreliose oder FSME?

Abzugrenzen ist die Borreliose von der seltenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis. Bei der FSME wird durch den Zeckenstich ein Virus übertragen, der zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Hier erfährst du mehr zu FSME.

Zecken beim Kind entfernen

Früher wurden Öl, Butter oder Klebstoff zum Ablösen von Zecken empfohlen. Tu das nicht! Beim Ersticken gibt die Zecke noch mehr Flüssigkeit ab, sodass das Infektionsrisiko steigt. Mit geeigneten Hilfsmitteln oder mit einem beherzten, kontrollierten Griff, bei dem du deine Fingernägel unter die Zecke schiebst, wird der Parasit entfernt. Generell sollte die Entfernung nicht ruckartig erfolgen. Zum entfernen von zecken gibt es verschiedene Hilfsmittel.

Zeckenzange

Per Druck öffnen sich die beiden Backen der Zeckenzange, die du so unter die Zecke führst. Lässt du den Druckknopf los, schließen sich die Backen und die Zecke kann abgehoben werden.

Zeckenkarte

Die Plastikkarte mit v-förmigem Ausschnitt wird unter die Zecke geschoben. Der Parasit wird die hebelartige Kartenbewegung nach vorn und oben entfernt.

Pinzette

Setze die Pinzette möglichst hautnah direkt an der Bissstelle an, um sie kontrolliert herauszuziehen. Am besten eignet sich eine spezielle Zeckenpinzette. Diese ist spitz geformt, sodass ein gutes Zufassen möglich ist.

Was passiert nach dem Zeckenstich?

Zunächst ist es wichtig, den Zeckenstich wie eine Wunde zu versorgen. Mit Alkohol oder Wundspray wird die Einstichstelle desinfiziert. Schmerzen wird dein Kind beim desinfizieren in der Regel nicht empfinden, da die Zecke das Areal um den Einstich betäubt hat. Eine Desinfektion ist bei Baby und Kind immer wichtig, um nachfolgende Infektionen zu vermeiden. Um ganz sicherzugehen, kannst du den Zeckenstich auch steril abdecken. Um deinem Nachwuchs ein gutes Gefühl zu vermitteln, kannst du ein schönes Pflaster auf die Einstichstelle kleben. Medizinisch ist das nicht notwendig, für die Moral deines Kindes aber gold wert!

Wichtig ist, dass du den Körper und die Kleidung deines Kindes nach weiteren Zecken absuchst. Dabei solltest du auf Hautfalten achten, Zecken können aber am ganzen Körper zu finden sein. Bei Kindern kommen sie sogar am Kopf vor. Achte insbesondere auf den Haaransatz im Nacken und den Bereich hinter den Ohren.

Bild: Das Logo von BabySOS!

Vorsicht! Symptome können täuschen

Viele Symptome können am Anfang einer Borreliose nicht genau zugeordnet werden, da sie auch auf bei anderen Krankheiten oder Phasen deines Kindes auftreten. So tritt leichtes Fieber auch beim Zahnen oder einem Wachstumsschub auf, Mattigkeit und Appetitlosigkeit können Anzeichen einer allgemeinen Infektion sein. War eine Zecke im Spiel und halten Symptome länger als ein paar Stunden an, konsultiere einen Arzt oder Kinderarzt!

Nach dem Zeckenbiss mit dem Kind zum Arzt?

Bei Baby und Kind ist immer Vorsicht geboten. Wenn Eltern sich unsicher sind, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Direkt nach einem Zeckenstich ist oft noch keine Diagnose möglich. Keine Sorge: Prophylaktisch wird dein Arzt keine Antibiotika verschreiben, da er noch nicht weiß, ob eine Infektion stattgefunden hat. Er wird sich aber Notizen machen und weiß später genau, ob eine Erkrankung auf den Zeckenbiss zurückgeführt werden kann. 

Die meisten Zeckenstiche heilen komplikationslos ab. Treten jedoch in den nächsten Tagen und Wochen ein oder mehrere der folgenden Symptome auf, solltest du in jedem Fall zum Kinderarzt gehen:

  • eine Rötung oder Entzündung der Einstichstelle
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Fieber
  • grippeähnliche Symptome
  • Konzentrationsstörungen
  • Lähmungen (bei Kindern vor allem im Gesicht)
  • andere Unregelmäßigkeiten

Es kann zu einer Übertragung von Krankheiten gekommen sein. Selbst wenn es nicht an einer durch Zecken verursachten Infektion liegt, sind diese Symptome auf jeden Fall ein Grund, dein Kind durchchecken zu lassen. Der Arzt wird deine Hinweise im Gespräch aufnehmen, den Körper deines Kindes absuchen und gegebenenfalls einen Bluttest beim Kind veranlassen, um festzustellen, ob eine Infektion mit Borrelien oder dem FSME-Virus vorliegt.

Bild: Das Logo von BabySOS!

Zeckenangriff?

Übrigens: Zecken können nicht springen! Sie lassen sich von Gräsern und Büschen auf ihre Opfer fallen, aber sie springen niemanden an. Solange du mit deinem Kind auf den Waldwegen bleibst und schützende Kleidung trägst, kann nicht viel passieren.

Vorsorge & Schutz vor Zeckenbissen

Lediglich gegen FSME gibt es eine Impfung, gegen alle anderen von Zecken übertragenen Erreger wie Borrelien kann man nicht impfen. Der Körper baut auch keine dauernde Immunisierung auf.

Beim Aufenthalt in ausgewiesenen Risikogebieten ist eine Beratung beim Kinderarzt zu einer FSME-Impfung sinnvoll. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen kannst du die Gefahr für Kind und Baby eindämmen.

Zeckenschutzmittel auftragen

Es gibt viele Insektenschutzmittel, die auch für Kind und Baby geeignet sind. Allerdings ist die zeitliche Wirkung begrenzt und es gibt bisher keinen einhundertprozentigen Schutz. Die Bekanntesten sind wohl die Zeckenschutzmittel von Autan und Antibrumm. Unter den folgenden Links kannst du eines der Präparate direkt bei Amazon bestellen und dein Kind damit schützen:

Familie vor Zecken in Garten und Natur schützen

5 Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenbisse solltest du zur Routine werden lassen:

  • Langärmlige Oberteile und lange Hosen bedecken die Hautoberfläche, sodass Zecken erschwert Zugang haben. Socken können vor dem Waldspaziergang über die Hosen gezogen werden.
  • Blau ist praktisch, doch Weiß ist im Fall der Zeckenbekämpfung besser. Eltern erkennen die dunkelfarbigen Parasiten leichter und können sie absammeln.
  • Insektenschutz speziell gegen Zecken gibt es in gut verträglicher Qualität direkt für Baby und Kind.
  • Bei dichtem, hohem Gras und Unterholz ist Vorsicht geboten. Hier lauern Zecken besonders gern.
  • Nach dem Spaziergang, abends und morgens beim Camping oder Wandern sollte der Körper regelmäßig nach Zecken abgesucht werden.

Hast du im Erste-Hilfe-Kasten Zeckenzange und Desinfektionsmittel dabei, bist du gut ausgerüstet und kannst deinem Kind schnell helfen, bevor du zur näheren Abklärung deinen Kinderarzt aufsuchst.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Zecken können diverse Krankheiten übertragen. Am häufigsten sind es in Mitteleuropa Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis. Nicht alle Zecken sind jedoch Infektionsträger und von den Infizierten übertragen nicht alle Krankheitserreger. Ein Zeckenbiss bedeutet also selbst in Risikogebieten nicht automatisch, dass der Wirt, also du oder dein Kind, krank wird.

Der Ausbruch einer Infektion beim Menschen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen von der Zecke selbst, weiterhin von der Art des Erregers. Manche werden direkt beim Einstich übertragen, andere erst nach mehreren Stunden. Allgemein gilt, je länger eine Zecke saugt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flüssigkeitsaustausch zwischen Zecke und Mensch mit einer Übertragung von Erregern stattfindet.

FSME

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine der am meisten gefürchteten von Zecken übertragenen Krankheiten. Sie wird durch das FSME-Virus ausgelöst, das beim Zeckenbiss übertragen wird.

FSME kann zu Hirnhautentzündung und Entzündungen des Rückenmarks führen, die mit Lähmungen und Ausfallerscheinungen bis zum Tod verbunden sind. Gegen das Virus gibt es bisher keine Medikamente. Die Krankheit geht mit hohem Fieber und grippeähnlichen Beschwerden einher. Schmerzen werden medikamentös gelindert, der Körper wird soweit gestärkt, dass er sich mit dem Virus auseinandersetzen kann.

Eine FSME kann auch unbemerkt ausheilen. Ein schwerer Verlauf ist bei Kindern nicht üblich, aber möglich. Die Krankheit ist selten, dennoch kann es bei weiterer Zunahme von Zecken zu einem Anstieg der Erkrankungen kommen.

Borreliose

Beim Zeckenbiss können Borrelien übertragen werden, die eine Borreliose auslösen. Typisch sind eine Rötung der Einstichstelle und das Auftreten der sogenannten Wanderröte bis zu 20 Zentimeter um den Zeckenbiss herum. Die Wanderröte kann auch an anderen Stellen des Körpers auftauchen.

Möglich sind außerdem grippeähnliche Symptome. Eine Borreliose kann Organe, Gelenke und das Nervensystem befallen. Bleibt sie unbehandelt, sind Langzeitschäden möglich. Behandelt wird die Erkrankung mit Antibiotika.

Bild: Weiterbildung mit Kind - Link zur SGD

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Weitere Krankheiten durch Zeckenbisse

Zecken können Träger weiterer,  unterschiedlicher Krankheitserreger sein.

Durch die Auwaldzecke wird die Babesiose übertragen. Risikogebiet ist vor allem der Mittelmeerraum. Häufig betroffen sind Hunde und Rinder, bei Menschen ist eine Babesiose sehr selten. Die übertragenen Babesien führen zu einer Zerstörung der roten Blutkörperchen. Symptome einer Babesiose sind Abgeschlagenheit, Fieber und Muskelschmerzen. Die Behandlung erfolgt mit Malariamedikamenten.

Die Ehrlichiose wird von unterschiedlichen Zeckenarten übertragen. In der Regel verläuft sie symptomlos. Möglich sind jedoch auch anhaltende Übelkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Behandelt wird mit Antibiotika.

Die Neoehrlichiose wird ebenfalls durch Zecken übertragen. Hotspots zeigen sich im Raum Zürich. Die Symptome sind unspezifisch und können sich bis zu 8 Monaten nach dem Zeckenbiss durchgehend zeigen: Hohes Fieber, Unwohlsein, zunehmende Schwäche, Anämie, Muskel-, Gelenkschmerz und Gewichtsverlust treten auf. Zur Bekämpfung der Krankheit werden Antibiotika eingesetzt.

Hinzu können Zecken noch Erreger verschiedener tropischer Krankheiten in sich tragen, wie das Südafrikanische Fleckfieber oder die Indische Waldkrankheit.

Schutzimpfung gegen Zecken?

Eine Impfung gegen Zecken oder vor sämtlichen Erregern, die durch Zecken übertragen werden, gibt es nicht. Die Erreger sind zu vielfältig. Vor Reisen in tropische Gebiete oder Risikogebieten sollten Eltern sich beraten lassen, welche Impfungen sinnvoll und notwendig sind. Eine Beratung übernimmt der Kinderarzt oder du wendest dich bei weiteren Reisen direkt an das Tropeninstitut der Charité, um dich über Vorsorgemaßnahmen zu informieren.

Impfung gegen FSME

Eine Impfung gegen FSME ist möglich. Der Impfstoff wird altersentsprechend angepasst. Die Impfung kann jeder Kinderarzt oder Hausarzt vornehmen, in Deutschland übernehmen die Krankenkassen meistens die Kosten.  In der Regel muss für eine ausreichende Immunisierung 3 Mal geimpft werden. Die Zeitabstände sind zwingend einzuhalten, damit der Impfschutz zustande kommt. Geimpft wird mit Totkulturen, also einem deaktivierten Virus, dass das Immunsystem dazu anregt, Antikörper zu bilden. Durch die Aktivierung des Immunsystems kann die Impfung mit Fieber verbunden sein, die Gefahren von FSME sind damit jedoch gebannt.

Der Impfschutz besteht etwa 3 Jahre lang, dann muss die FSME-Impfung aufgefrischt werden. Der Kinderarzt wird die Immunisierung im Impfpass eintragen. Die STIKO, die Ständige Impfkommission, empfiehlt eine Impfung in FSME-Risikogebieten.

 

Risikogebiete für Zecken

Noch vor zehn Jahren ließen sich Hotspots von Zeckengebieten und Saisonzeiten gut abgrenzen. Mit dem Klimawandel erweitern sich die Gebiete. Gleichzeitig nehmen die Monate der Gefährdung zu. Waren es einmal der Frühsommer und die Zeit zwischen September und Oktober, so setzt jetzt die Zeckenzeit früher ein. Bereits Anfang März muss mit Zecken gerechnet werden und auch noch Anfang November können Zecken vermehrt auftreten.

Zecken selbst sind außergewöhnlich robust. Sie können mehrere Monate ohne Nahrung auskommen. Temperaturen bis minus 18 Grad werden überlebt. Auch bei 40 Grad plus sind sie noch lebendig. Sie überstehen Waschmaschinenwäschen. Erst bei 90 Grad kannst du ganz sicher sein, dass keine Zecken mehr in der Kleidung vorhanden sind.

Risikogebiete in Deutschland liegen vor allem im Süden: Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen und Sachsen gelten als Risikogebiete. Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig aktuelle Hinweise und Karten (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_Tab.html).

Karte: Zecken Risikogebiete Deutschland laut RKI

Melania Stickovich

Melania Stickovich

Autorin bei BabySOS, Gesundheit und Entwicklung

Melania arbeitet als Pflegerin in der Pädiatrie und unterstützt BabySOS seit 2019. In ihrer Freizeit geht sie gerne schwimmen und joggen und gestaltet mit ihrem Freund die gemeinsame Zukunft.

Zeckenzeit - Schütze dein Kind!
Artikel
Zeckenzeit - Schütze dein Kind!
Beschreibung
Zecken können Krnakheiten übertragen und dein Kind gefährden. Lies, wie du dich bei einem Zeckenbiss verhältst oder ihn verhinderst!