Elterngeld beantragen

von | Jun 14, 2019

Elterngeld ist eine Unterstützungsleistung des deutschen Staates. Es soll Eltern in der Elternzeit finanziell unterstützen. 
 
Das Elterngeld wird durch das Bundessteuersystem finanziert und ersetzt zum 1. Januar 2007 das bereits bestehende Erzeihungsgeld oder Elternschaftsgeld. Dies ist keine dauerhafte Beihilfe, solange sie auf die ersten zwölf oder 14 Monate nach der Geburt des Kindes begrenzt ist.

Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach den Einkünften der Eltern, die für die Betreuung des Neugeborenen aufgewendet werden, nach Steuern und ist als begrenzte Einkommensbeihilfe anzusehen. Die Deutschen haben eine auf dem skandinavischen System basierende Klausel verabschiedet, die es beiden Eltern erlaubt, ihr Recht auf Auszeit von der Arbeit mit ihrem Neugeborenen auszuüben und ein Recht auf Elterngeldzeit haben. Jedes Elternteil, der in Deutschland gemeldet ist, hat Anspruch auf die finanzielle Hilfe.

Wie wird Elterngeld berechnet?

  • Das Elterngeld beträgt 67% des nach Steuern erzielten Einkommens des antragstellenden Elternteils, im Durchschnitt über ein Jahr vor der Geburt des Kindes.
  • Der monatliche Höchstbetrag beträgt 1.800 Euro
  • Für jede weitere Geburt werden 300 Euro pro Kind ausgegeben.

So großzügig das Ganze auch klingen mag, es gibt noch einige Faktoren, die es zu beachten gilt.

Ein Einkommen, das Sie während der Elternzeit verdienen, wird mit Ihrem Elterngeld abgerechnet und senkt daher Ihre Elterngeldzahlung. Gleiches gilt für das Mutterschaftsgeld oder jegliche soziale Unterstützung, die von den Bundes- oder Landesbehörden erhalten wird. Wenden Sie sich an die zuständigen Behörden, um weitere Informationen zu erhalten.

Wie lange haben Sie einen Elterngeldanspruch?

Alleinerziehenden Eltern haben insgesamt 14 Monate Anspruch auf die finanzielle Unterstützung vom Staat. Für Eltern, die ihr Neugeborenes gemeinsam erziehen, können sie genau ein Jahr Geld für den benannten Partner erhalten, der das Kind betreut, und zusätzlich zwei Monate für den anderen Partner, jedoch nur, wenn sie ihre Arbeit auf weniger als 30 Stunden pro Woche auf das Jahr reduzieren.

ElterngeldPlus

Für Eltern von Kindern, die ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, gibt es eine Vielzahl flexibler Urlaubszeiten, die beide Elternteile betreffen können.
Die Zeit, die abgenommen werden kann, kann bis zum doppelten Zeitraum des regulären Elterngeldes verlängert werden.
Das ElterngeldPlus erleichtert Müttern und Vätern die Vereinbarkeit vom Elterngeldanspruch und der Arbeit. Eltern, die nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeit arbeiten, können jetzt die Berechtigungsfrist verlängern: Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlusmonate. ElterngeldPlus ersetzt wie der bisherige Elterngeldanspruch den Einkommensverlust um 65 bis 100 Prozent.

Väter können auch über den 14. Monat nach der Geburt ihres Kindes flexibler bleiben, um die Bedürfnisse des Kindes mit den Erfordernissen ihres Jobs zu kombinieren. Ein Mehrfachbonus für Kinder, Eltern und den Job.
Darüber hinaus ermöglicht der Staat den Eltern, zwischen dem dritten und achten Geburtstag eines Kindes Urlaub zu nehmen und die Elternzeit in drei Phasen pro Elternteil zu unterteilen.

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