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Stillhilfen – Kleine Helfer für stillende Mütter

Stillen ist für Mutter und Kind eine einzigartige Erfahrung. Du ernährst dein Kind nicht nur, auch eure Beziehung wird gefestigt. Um das Stillen komfortabler zu gestalten und Problemen mit der Brust vorzubeugen gibt es viele nützliche Produkte.

 

Stillhelfer: Für die wunde Brust

Direkt nach der Geburt ist es deine Brust noch nicht gewohnt, als Nahrungsquelle zu dienen. Durch den Milcheinschuss spannen deine Brüste. Durch das Stillen können zudem deine Brustwarzen spröde und rissig werden. Manchmal hilft es, eine andere Stillposition auszutesten, um die Überanspruchung zu verringern. Es gibt jedoch auch viele tolle Helfer für das Stillen. Hier eine Auswahl an Stillprodukte.

Bild: Stillen - Künstlerische Darstellung

Stillhütchen

Stillhütchen, auch Brusthütchen genannt, werden aus Silikon hergestellt und auf die Brustwarze aufgesetzt. Sie helfen, wunde und strapazierte Brustwarzen während des Stillens zu schonen. Du kannst sie auch beim Stillen in der Öffentlichkeit verwenden, wenn du dich nicht komplett entblößen möchtest.

Leider stellen Stillhütchen eine Barriere zwischen Mutter und Baby dar, was zu zwei Nachteilen führen kann: Zum Einen kann die Milchproduktion gehemmt werden und zum Anderen kann sich dein Säugling die falsche Saugtechnik aneignen. Für den kurzzeitigen Gebrauch sind Brusthütchen aber gut geeignet, wenn die Brustwarzen wund sind und dringend Schonung brauchen.

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Wollfett (Lanonin)

Wollfett gegen spröde Brustwarzen: Wollfett, oder auch Lanonin, hilft den wunden Brüsten bei der heilung. Trage es am besten direkt nach dem Stillen auf, damit es möglichst lange wirken kann. Da aber immer Reste auf der Haut verbleiben ist es wichtig, dass du  reines Lanonin verwendest. Als Naturprodukt kann es deinem Baby nicht schaden kann, wenn es beim Stillen Reste von Wollfett verschluckt.

Tipp: Wollfett und andere Brustpflegecremes bekommst du auch bei Amazon (Affiliate-Link)

Bild: Stillen: Baby an der Brust

Kaltkompressen

Kaltkompressen solltest du auf jedem Fall im Haus haben. Soald die Brust spannt und schmerzt, verschaffst du dir damit Linderung. Kühle die Brust mit einer Kühlkompresse aus dem Tiefkühlfach. Wichtig: Die Kompresse nicht direkt auf die Haut legen, sondern ein Tuch dazwischen legen, sonst drohen Erfrierungen. Hast du keine Kühlkompresse zur Hand, kannst du auch gefrorene Erbsen oder etwas anderes aus dem Gefrierfach nehmen.

Es gibt noch weitere Hausmittel, die dir und deiner Brust Abkühlung und Schmerlinderung verschaffen können. Dazu gehören

  • Kalter Quark
  • Teebeutel von schwarzem Tee (aufgebrüht und dann abgekühlt) oder
  • gekühlte Kohlblätter.

Tipp: Kaltkompressen bei Amazon – schnell und unkompliziert bestellen (Affiliate-Link)

Stillhelfer aller Art kannst du auch bei verschiedenen Online-Händlern kaufen. Bei diesen Anbietern wirst du schnell fündig:

Milchpumpe mit Milchbeuten, gefüllt mir Muttermilch. Baby im Hintergrundabpumpen

Milchpumpen

Milchpumpen gib es als Handpumpen oder als elektronische Variante. In den ersten Tagen nach der Geburt können sie helfen, die Brust zu stimulieren und damit die Milchproduktion anregen. Viele Frauen pumpen Muttermilch ab, um sie später an ihr Baby zu füttern. Vor allem ein früher Neueinstieg in den Beruf wird dadurch einfacher, da die Gefahr eines Milchstaus durch das Abpumpen vermindert wird. Eine Milchpumpe kannst du dir per Rezept verschreiben lassen und damit in der Apotheke ausleihen. Die meisten Mütter möchten aber lieber eine eigene, hochwertige Milchpumpe.

Tipp: Unter den folgenden Link findest du eine große Auswahl an Milchpumpen:

Stillschal und Stilltuch

Beide ermöglichen ein diskretes Stillen in der Öffentlichkeit. Du legst das Stilltuch über dein Baby und schaffst dir so ein bisschen Privatsphäre. Dein Kind kannst du mit einem Stilltuch trotzdem sehen und seine nähe spüren. Auch hier gibt es unterschiedliche Modelle und Designs.

Stillhelfer aller Art kannst du auch bei verschiedenen Online-Händlern kaufen. Bei diesen Anbietern wirst du schnell fündig:

Nadine Gellner

Nadine Gellner

Autorin bei BabySOS, Umgang mit dem Kind und Infos für Mütter

Mit ihren beiden Kindern musste Nadine viele Krankheiten kennen lernen und meistern. Aus der Erfahrung hat sie einen wunderbaren Nutzen gezogen: Heute betreut sie auf der Geburtsstation Mütter in den ersten Tagen mit ihren Säuglingen und hilft ihnen durch die ungewohnte Zeit. Ihr Wissen im Umgang mit den Kleinsten und frisch gebackenen Müttern gibt sie auf BabySOS in den Bereichen Umgang mit dem Kind und Infos für Mütter weiter.