Babynahrung einfrieren

Frisch gekocht schmeckt es natürlich am besten – da macht auch das Essen für die Kleinsten keine Ausnahme. Manchmal ist es aber einfach nicht möglich, jeden Tag eine frische Mahlzeit auf den Teller zu bringen. Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann man Babynahrung auf Vorrat vorbereiten, einfrieren und bei Bedarf aus dem Eisfach holen. Dem Geschmack und der Verträglichkeit schadet das nicht. Doch was ist beim Einfrieren von Lebensmitteln für die Kleinsten zu beachten?

Wie bereitet man Babynahrung zu?

Nahrung für Babys und Kleinkinder kann man ganz normal kochen. Fleisch, Gemüse und Kartoffeln kannst du problemlos im Kochtopf oder in einem Dampfgarer zubereiten.

Für die Kleinsten ist es sinnvoll, einen Brei zuzubereiten. Mit Hilfe eines Pürierstabs lassen sich viele Gemüsesorten so weit zerkleinern, dass ein Gemüsebrei in einer gut verdaulichen Konsistenz entsteht. Gerne kannst du das  Gemüse dann natürlich auch mit zerkleinerten Kartoffeln vermischen, um den Eigengeschmack mancher Gemüsesorten etwas zu mildern.

Wer Babynahrung nicht im Kochtopf kochen will, greift zu einem Dampfgarer für Babynahrung. Dampfgarer eignen sich hervorragend zum schonenden Dämpfen von Kartoffeln, Gemüse oder Obst, aber auch für Fleisch und Fisch. Sofern man die Lebensmittel nur kurz dämpft, bleiben die Nährstoffe weitgehend erhalten. Wird im Anschluss an das Dämpfen mit einem Pürierstab zerkleinert, kann das Gemüse auch ein bisschen weicher gedämpft werden. Das erleichtert das Zerkleinern mit dem Pürierstab.

Auf die Zugabe von Salz oder Kräutern, wie es bei vielen Dampfgarern möglich ist, solltest du bei der Zubereitung von Babynahrung so weit wie möglich verzichten. Babys und Kleinkinder haben ein ganz anderes Geschmacksempfinden und vertragen Gewürze häufig noch nicht so gut wie die Großen. Ein weiterer Vorteil des Dampfgarers ist, dass Gemüse, Fleisch und Co. nicht anbrennen, selbst wenn sie einen Augenblick länger gedämpft werden. Der Dampfgarer ist auch perfekt geeignet, um eine größere Portion Babynahrung zuzubereiten, die man nachher einfriert.

Dampfgarer für Babynahrung gibt es in allen Preisklassen. Im Grunde sind es die gleichen Dampfgarer, die Eltern und Familien auch für die Zubereitung von Nahrungsmitteln verwenden. Eine gute Auswahl findest du auf Amazon: Dampfgarer Amazon (Werbelink)

 

 

Bild: Weiterbildung mit Kind

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Babynahrung aufbewahren

Ist die Babynahrung im Kochtopf oder im Dampfgarer zubereitet, kannst du sie nur wenige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Gekochte Nahrungsmittel halten sich meist vier bis fünf Tage, allerdings solltest du diesen Zeitraum nicht ausreizen. Besser ist es, gekochte Lebensmittel für Babys und Kleinkinder in maximal zwei Tagen zu verbrauchen. So vermeidest du unnötige Probleme mit der Verdauung, die entstehen könnten, wenn dein Kind ältere Nahrungsmittel nicht verträgt.

Gekochte Babynahrung solltest du im Kühlschrank aufbewahren, allerdings muss sie nicht unbedingt ins kälteste Fach. Es genügt, das Fach zu nutzen, das am weitesten vom Gefrierfach entfernt ist, hier herrscht normalerweise die geringste Kühltemperatur. Bei gekochter Nahrung reicht das allerdings aus. Selbstverständlich sollte sein, dass man Babynahrung in dafür geeigneten Behältern aufbewahrt. Passende Behälter sollten zuverlässig abschließen, damit von außen möglichst wenig Luft in den eindringen kann. Da Babynahrung nicht zu lange im Kühlschrank aufgehoben werden darf ist es am besten, du bereitest kleine Portionen vor. Bei größeren Mengen besteht die Gefahr, dass dein Kind nicht alles aufessen kann, so dass Papa und Mama dann mithelfen müssen. Bei größeren Mengen ist es besser, einen Teil der Babynahrung einzufrieren.

Babynahrung einfrieren: So geht es richtig

Hast du im Dampfgarer oder im Kochtopf eine größere Menge vorbereitet, kannst du einen Teil davon einfrieren.

Wie friert man Babynahrung ein?

Im Prinzip kannst du alle Lebensmittel im Gefrierfach einfrieren. Die eingefrorenen Portionen sollten so bemessen sein, dass sie für eine oder maximal zwei Mahlzeiten ausreichen. Zum Einfrieren eignen sich Gefrierdosen, Gefrierbeutel und sogar Eiswürfelbehälter. Da die Portionen für den Appetit deines Babys eher klein sein sollten, müssen auch die Gefrierdosen oder die Gefrierbeutel nicht so groß sein. Sie nehmen sonst unnötig viel Platz im Eisfach weg, den du vermutlich anderweitig brauchst. Außerdem muss aufgetautes Essen schnell verbraucht werden, da es schnell schlecht werden kann. Bei Gefrierdosen in Standard-Größe bleibt oft etwas übrig.

Babynahrung im Eiswürfelbehälter einfrieren

Bei den meisten Eltern hat es sich bewährt, kleine Portionen an Nahrung im Eiswürfelbehälter einzufrieren. „Die sind doch viel zu klein?“, wirst du dir denken. Es gibt aber inzwischen Eiswürfelformen, die perfekt auf eine Babymahlzeit angepasst sind. Du nimmst die eingefrorene Babynahrung aus dem Eiswürfelbehälter und hast problemlos eine Portion zur Vorbereitung, die dein Kind für eine warme Mahlzeit benötigt.

Eiswürfelbehälter gibt es aus nahrungsmittelbeständigem Silikon. Das heißt, es gehen keine Bestandteile des Materials in die Babynahrung über. Besonders praktisch: Aus einer Silikon-Eiswürfelform lässt sich das Essen für dein Baby in idealen Portionen herausdrücken. Bei Amazon findest du eine Auswahl an Eiswürfelformen aus Silikon für Babynahrung (Werbelink).

Bild: Das Logo von BabySOS!

Babynahrung im Eiswürfelbehälter einfrieren

In Eiswürfelbehältern kannst du kleine Portionen Babynahrung perfekt einfrieren. Ist die Form aus Silikon, kannst du die einzelnen Portionen auch ganz leicht entnehmen!

Brei einfrieren

Brei bietet sich zum Einfrieren nicht so sehr an, da er beim Einfrieren die Konsistenz verliert. Die Zellstruktur leidet und der Brei wird sehr flüssig oder kristallisiert aus. Ist der Babybrei sowieso schon weichgekocht, kann er durch das Einfrieren und Auftauen schnell pampig oder matschig werden. Tipp: Wenn du die Mahlzeit aber noch „bissfest“ einfrierst, sollte auch Brei nach dem Auftauen eine gute Konsistenz haben.

Es spricht auch nichts dagegen, gekochte Lebensmittel einzufrieren, aufzutauchen und dann erst zu pürieren. Übrigens kannst du auch Muttermilch einfrieren, wenn du zu viel für eine Mahlzeit abgepumpt hast.

Mit diesen Tipps dürfte bei der Zubereitung, der Aufbewahrung und beim Einfrieren von Nahrungsmitteln für Babys nichts schiefgehen.

Melania Stickovich

Melania Stickovich

Betreuung von Säuglingen, Autorin bei BabySOS

Melania ist geprüfte Pflegerin in der Pädiatrie und unterstützt BabySOS seit 2019. In ihrer Freizeit geht sie gerne schwimmen und joggen und gestaltet mit ihrem Freund die gemeinsame Zukunft. 

Babybrei einfrieren
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Babybrei einfrieren
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Wieder zu viel Brei gekocht? Und morgen keine Zeit zum kochen? Frier den Babybrei einfach ein, dadurch sparst du Zeit und Geld!
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BabySOS
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