Hitzepickel

von | Feb 1, 2019

Der Name lässt es schon erahnen, egal ob du sie  oder gar als Hitzeausschlag  beim Baby bezeichnest: Hitzepickel entstehen, wenn deinem Baby warm ist und es schwitzt. Sie treten nicht nur im Sommer auf, sondern auch bei zu warmer Kleidung oder hochgeheizten Zimmern.

Hitzepickel haben viele Namen

Der Mediziner bezeichnet Hitzepickel als Dermatitis hidrotica. Umgangssprachlich haben sich aber viele Synonyme gebildet. Im Volksmund gibt es folgende Bezeichnungen für Hitzepickel:

  • Hitzefrieseln
  • Hitzeausschlag
  • Schweißfrieseln
  • Schwitzbläschen
  • Hitzepapeln
  • Hitzeblattern
  • Roter Hund
  • Hidroa
  • Sudamina

 

Symptome von Hitzepickeln

Wie sehen Hitzepickel aus?

Hitzepickel erkennst du, wenn sich die Haut deines Babys rötlich färbt, rote Flecken entstehen oder sich gar kleine Bläschen bilden. Hat dein Baby beispielsweise rote Flecken am Bauch, kann das ein Hizeausschlag sein. In der Regel haben diese die Größe eines Hirsekorns, weshalb sie von Fachleuten auch Miliaria (von dem lateinischen milium = Hirsekorn) genannt werden.

Die Pusteln oder Pickel beim Hitzeausschlag verursachen bei deinem Baby keine Schmerzen, in manchen Fällen aber einen leichten Juckreiz.
Gerade an sehr heißen und schwülen Sommertagen, im Sommer-Urlaub in tropisch warmen Gebieten oder einfach in sehr dicker Kleidung, kann es dazu kommen, dass die Schweißbläschen dazu führen, dass dein Baby unruhig wird und vielleicht sogar anfängt zu weinen. Im Winter kann ein zu warm geheztes Zimmer eine ähnliche Wirkung haben, weshalb Hitzepickel auch im Winter vorkommen.

 

Wo treten Hitzepickel auf?

Schweißbläschen kommen zustande, wenn Haut auf Haut trifft, beziehungsweise Reibung entsteht. Dazu zählen Achseln, Kniekehlen und Ellenbogenbeugen. Auch wenn die Windel  zu stark reibt oder die Unterwäsche stramm sitzt, kann ein Hitzeausschlag entstehen.

Außerdem bilden sie sich an Stellen, an denen die Kleidung auf der Haut deines Babys reibt. Rote Flecken im Genick oder am Hals sind starke Indizien für Hitzepickel. Aber auch auf der Brust, der Schulter oder auch dem Bauch, dem Nacken, im Bereich, um und an den Genitalien, sowie dem Po und den Achselhöhlen. Trägt dein Baby eine Mütze, können sich auch auf der Kopfhaut Bläschen bilden. Sogar im Gesicht und auf der Stirn sind Hitzepickel möglich. Gerade wenn dein Baby eine helle Haut hat und sehr stark schwitzt, kann es anfälliger für Hitzepickel sein.

[table id=1 /]

Gefahren von Hitzepickel: Ist Hitzeausschlag gefährlich?

Nein, Hitzepickel schaden deinem Baby nicht direkt. Allerdings sind sie ein Anzeichen dafür, dass deinem Kleinen zu warm ist. Wenn dein Baby viel schwitzt, können seine Schweißporen verstopften. Durch den vielen Schweiß und die kleinen Poren von Babys, sind entweder die Schweißausgänge durch Ablagerungen verengt, also die Schweißabgabe über die Poren nicht oder nur schwer möglich, oder der Schweiß kann nach der Abgabe nicht richtig verdunsten, da beispielsweise die Kleidung nicht atmungsaktiv, zu schwer oder zu dick ist – vielleicht liegt sie aber auch nur zu eng an.

Auch wenn sie nicht schön aussehen und meistens in der Sonne auftreten, sind Hitzepickel keine allergische Reaktion auf die Sonne und auch nicht ansteckend. Sie können jedoch für einen Juckreiz sorgen und danach möglicherweise zur Entzündung führen.

Das Gefährliche an ihnen ist, dass es deinem Baby eigentlich zu warm ist. Das Schwitzen will den Körper abkühlen. Da dein Baby nur noch eingeschränkt schwitzen kann überhitzt der kleine Körper. Das passiert sehr leicht bei schwülem und warmen Wetter oder in zu dicken Klamotten. Da hilft es nur noch dein Baby abzukühlen, sonst kann es zu einer Überhitzung in dem kleinen Körper kommen. Es kann zum Beispiel einen Hitzeschlag bekommen.

 

Der Name lässt es schon erahnen, egal ob du sie  oder gar als Hitzeausschlag  beim Baby bezeichnest: Hitzepickel entstehen, wenn deinem Baby warm ist und es schwitzt. Sie treten nicht nur im Sommer auf, sondern auch bei zu warmer Kleidung oder hochgeheizten Zimmern.

[jtrt_tables id=’2430′]

Hitzepickel haben viele Namen

Der Mediziner bezeichnet Hitzepickel als Dermatitis hidrotica. Umgangssprachlich haben sich aber viele Synonyme gebildet. Im Volksmund gibt es folgende Bezeichnungen für Hitzepickel:

  • Hitzefrieseln
  • Hitzeausschlag
  • Schweißfrieseln
  • Schwitzbläschen
  • Hitzepapeln
  • Hitzeblattern
  • Roter Hund
  • Hidroa
  • Sudamina

 

Symptome von Hitzepickeln

Wie sehen Hitzepickel aus?

Hitzepickel erkennst du, wenn sich die Haut deines Babys rötlich färbt, rote Flecken entstehen oder sich gar kleine Bläschen bilden. Hat dein Baby beispielsweise rote Flecken am Bauch, kann das ein Hizeausschlag sein. In der Regel haben diese die Größe eines Hirsekorns, weshalb sie von Fachleuten auch Miliaria (von dem lateinischen milium = Hirsekorn) genannt werden.

Die Pusteln oder Pickel beim Hitzeausschlag verursachen bei deinem Baby keine Schmerzen, in manchen Fällen aber einen leichten Juckreiz.
Gerade an sehr heißen und schwülen Sommertagen, im Sommer-Urlaub in tropisch warmen Gebieten oder einfach in sehr dicker Kleidung, kann es dazu kommen, dass die Schweißbläschen dazu führen, dass dein Baby unruhig wird und vielleicht sogar anfängt zu weinen. Im Winter kann ein zu warm geheztes Zimmer eine ähnliche Wirkung haben, weshalb Hitzepickel auch im Winter vorkommen.

 

Wo treten Hitzepickel auf?

Schweißbläschen kommen zustande, wenn Haut auf Haut trifft, beziehungsweise Reibung entsteht. Dazu zählen Achseln, Kniekehlen und Ellenbogenbeugen. Auch wenn die Windel  zu stark reibt oder die Unterwäsche stramm sitzt, kann ein Hitzeausschlag entstehen.

Außerdem bilden sie sich an Stellen, an denen die Kleidung auf der Haut deines Babys reibt. Rote Flecken im Genick oder am Hals sind starke Indizien für Hitzepickel. Aber auch auf der Brust, der Schulter oder auch dem Bauch, dem Nacken, im Bereich, um und an den Genitalien, sowie dem Po und den Achselhöhlen. Trägt dein Baby eine Mütze, können sich auch auf der Kopfhaut Bläschen bilden. Sogar im Gesicht und auf der Stirn sind Hitzepickel möglich. Gerade wenn dein Baby eine helle Haut hat und sehr stark schwitzt, kann es anfälliger für Hitzepickel sein.

[table id=1 /]

Gefahren von Hitzepickel: Ist Hitzeausschlag gefährlich?

Nein, Hitzepickel schaden deinem Baby nicht direkt. Allerdings sind sie ein Anzeichen dafür, dass deinem Kleinen zu warm ist. Wenn dein Baby viel schwitzt, können seine Schweißporen verstopften. Durch den vielen Schweiß und die kleinen Poren von Babys, sind entweder die Schweißausgänge durch Ablagerungen verengt, also die Schweißabgabe über die Poren nicht oder nur schwer möglich, oder der Schweiß kann nach der Abgabe nicht richtig verdunsten, da beispielsweise die Kleidung nicht atmungsaktiv, zu schwer oder zu dick ist – vielleicht liegt sie aber auch nur zu eng an.

Auch wenn sie nicht schön aussehen und meistens in der Sonne auftreten, sind Hitzepickel keine allergische Reaktion auf die Sonne und auch nicht ansteckend. Sie können jedoch für einen Juckreiz sorgen und danach möglicherweise zur Entzündung führen.

Das Gefährliche an ihnen ist, dass es deinem Baby eigentlich zu warm ist. Das Schwitzen will den Körper abkühlen. Da dein Baby nur noch eingeschränkt schwitzen kann überhitzt der kleine Körper. Das passiert sehr leicht bei schwülem und warmen Wetter oder in zu dicken Klamotten. Da hilft es nur noch dein Baby abzukühlen, sonst kann es zu einer Überhitzung in dem kleinen Körper kommen. Es kann zum Beispiel einen Hitzeschlag bekommen.

 

Behandlung von Hitzepickeln

Wichtig ist es, nicht die Pickel, sondern ihre Ursache zu behandeln. Das heißt du solltest die Temperatur senken.

Verschaffe deinem Baby Abkühlung

Der kleine Körper sollte die Möglichkeit haben abzukühlen. Das solltest du aber nicht übertreiben, es geht nicht ums Schockfrosten. Die Lösung ist ganz einfach. Wenn du draußen bist, solltest du mit deinen Kleinen in den Schatten gehen. Im Haus solltest du einfach in einen etwas kühleren Raum gehen. Wichtig ist, dass die neue Temperatur nur ein paar Grad Celsius unter der alten Temperatur liegt.

Andere Möglichkeiten sind z. B. das Lockern, Aufknöpfen der Kleidung deines Babys. Normalerweise reicht es die oberste Schicht, also beispielsweise eine Jacke oder einen Pulli auszuziehen.
Allgemein gilt, dass du dein Kleines den Temperaturen entsprechend kleiden solltest. Bei hohen Temperaturen sind atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Seide empfehlenswert, die nicht zu eng anliegen, sondern weit geschnitten Platz zum Atmen lassen. Billige, nicht atmungsaktive Kleidung sorgt dafür, dass sich der Schweiß auf der Haut staut.

Baden bei Hitzeausschlag?

Du kannst dein Baby auch in lauwarmem Wasser baden. Achte dabei darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist. Danach solltest du dein Baby nicht trockenreiben, sondern das Wasser vorsichtig von ihm abtupfen.
Wenn du dir das Bad sparen möchtest, hilft es auch, dein Baby mit kühlen Tüchern abzutupfen. Dafür kannst du ein feuchtes Handtuch, einen nassen Waschlappen oder, wenn du gerade nichts anderes dahast, auch etwas Küchenpapier oder ein frisches Papiertaschentuch nehmen.

Kühlung per Klimaanlage – Vorsicht Erkältungsgefahr!

Aber Achtung, die Kühlung sollte nicht durch einen Windzug erreicht werden. Wenn es deinem Kleinen zieht, dann kann es sich erkälten. Klimaanlagen, Ventilatoren, Eiswürfel und andere pustende oder eiskalten Varianten gilt es zu vermeiden, damit dein Kleines nicht friert. Gerade beim Mittagsschlaf oder in der Nacht solltest du aufpassen, dass dein Baby nicht im (Wind-)Zug schläft. Besser ist ein angenehm kühles Zimmer, in dem es nicht zieht. Das Zauberwort heißt sanfte Abkühlung.

Zusätzlich hilft es deinem Kleinen etwas zu trinken zu geben.
Im Gegensatz dazu sollten Salben, Lotion oder Puder eher nicht verwenden werden, da diese schnell die Poren der Haut verstopfen.

Hitzeausschlag: Juckreiz beim Baby verringern

Gegen einen starken Juckreiz hilft eine Zink-Schüttelmixtur, Kieselerden-Gel oder Cremes mit den Inhaltsstoffen Kieselerde oder Zink. Bei den Cremes gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Für genauere Informationen fragen Sie ihren Apotheker oder Arzt, der in seltensten und schwersten Fällen auch mal Hydrocortison-Salbe verschreibt. Gebe deinem Baby aber auf keinen Fall Aspirin. Dies kann deinem Kleinen schaden.

Denke daran, die Pickelchen sind völlig ungefährlich und verschwinden nach einem Tag selbstständig. Wenn das nicht der Fall ist, dann sind es wahrscheinlich keine Hitzepickel. Es könnte gut ein ganz anderer Hautausschlag sein. Oder dein Baby hat Fieber, es glüht also innerlich, auch in kälterer Umgebung. In dem Fall gehen mögliche Schmerzen der Pickelchen, nicht von selbst weg. Ein Arztbesuch empfiehlt sich bei hohem Fieber (über 39° Celsius).

 

Wie kann ich Hitzepickeln vorbeugen?

Um Hitzeausschlag gar nicht erst entstehen zu lassen, empfiehlt es sich, deinem Baby an heißen Tagen luftig leichte Kleidung anzuziehen. Gerade nachts solltest du das Bettzeug lieber dünner als zu dick wählen, wenn es sehr heiß im Zimmer ist. Oder du lässt deinen Kleinen am besten in einem kühlen Raum übernachten – aber bitte nicht in einem Eisfach.

Windel vermeiden

Tagsüber kannst du dein Baby ruhig nackig lassen. Damit vermeidest du Reibung auf der Haut und unterstützt seine Bewegungsfreiheit. Sind Windeln nicht vermeidbar, empfehlen sich atmungsaktive Windeln. Diese lassen Luft an die Haut deines Babys und reduzieren die Schweißbildung.

Pampers bietet extra atmungsaktive Windeln für die Nacht an, wenn dein Kleines länder eingepackt ist.

Wenn du natürliche Windeln bevorzugst, kannst du auch Stoffwindeln verwenden. Besonders bieten sich Windeln auf Bambus an, um die Haut atmen zu lassen.

Baby vorsichtig abkühlen

Wenn du dein Baby mit zu kaltem Wasser duschst oder badest, belastest du den Körper deines Babys zusätzlich. Wasser beim Waschen darf gerne kühler sein als die Außentemperatur, aber nicht eiskalt.

Reizstoffe vermeiden

Das Meiden von parfümierten Kosmetika und aggressiven Duschgels, sowie Hautpflegeprodukte mit Mineralöl wirkt sich auch positiv aus, da so die Poren auf der Haut nicht zusätzlich verstopfen. Außerdem haben wir noch keinen kennengelernt, der sein Baby gerne mit Motoröl eincremen würde. Genug trinken hilft, wie so oft, auch weiter.

 

Es sind doch keine Hitzepickel?

Es gibt noch weitere Arten von Hautunreinheiten bei Babys. Vielleicht ist es gar kein Hautgrieß? Informiere dich mit unseren anderen Artikeln über Neugeborenen-AkneSäuglingsakne und Milien beim Baby, und lies, was du dagegen tun kannst!

Hitzepickelchen beim Baby
Artikel
Hitzepickelchen beim Baby
Beschreibung
Hitzepickel erkennst du, wenn sich die Haut deines Babys rötlich färbt. Sei haben meist die Größe eines Hirsekorns und verursachen keine Schmerzen.
Autor
Herausgeber
BabySOS
Herausgeber-Logo